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Gefährlicher Abfall: Sicherheitswerkbänke für Zytostatika – Sicheres Zerlegen und Entsorgen mit kontaminationsfreiem Luftfilter-Ausbau

Immer mehr Krankenhäuser, Labore und Apotheken erneuern gegenwärtig die Sicherheitswerkbänke, an denen Zytostatika und sonstige CMR-Arzneimittel zubereitet werden. Dafür gibt es verschiedenste Gründe: Angefangen damit, dass die erfahrungsgemäße Nutzungsdauer von zirka 15 Jahren erreicht ist, über neue, technisch verbesserte Modelle, mit denen sich Energiekosten einsparen lassen, bis hin zu den erhöhten Sicherheitsanforderungen der für Zytostatika-Werkbänke maßgeblichen DIN 12980:2017-05.

Ist die Entscheidung für eine neue Werkbank getroffen oder hat eine der  vorgeschriebenen Wartungen den Bedarf ergeben, stellt sich schnell die Frage, wohin mit der ausgedienten? An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Seit Jahrzehnten spezialisiert auf die Verwertung aller Arten von medizinischen Abfällen, demontieren wir Ihre Sicherheitswerkbank für Zytostatika sicher und entsorgen alle Bestandteile fachgerecht.

Potenziell gefährlich: Arbeiten mit Zytostatika im Labor
Zytostatika gehören zu den CMR-Arzneimitteln, von denen erbgutverändernde, krebserzeugende, fruchtbarkeitsgefährdende oder fruchtschädigende Wirkungen ausgehen können. Unmittelbar sind reizende, ätzende und sensibilisierende Wirkungen bekannt. Deshalb dürfen alle Tätigkeiten mit diesen hochpotenten Stoffen nur unter Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe 525 sind Zytostatika grundsätzlich nur an geeigneten Sicherheitswerkbänken gemäß DIN 12980 oder Einrichtungen, die eine gleichwertige Sicherheit bieten (z.B. Isolatoren), in abgetrennten Arbeitsräumen zuzubereiten. Wichtigster Bestandteil dieser Werkbänke: die Luftfilter. Sie schützen Personal und Produkt, indem sie die bei Zubereitungen entstehenden Zytostatika- Partikel und -Aerosole filtern. Seit 2015 müssen die in der Folge verunreinigten Filter gemäß LAGA-Mitteilung 18 als gefährlicher Abfall entsorgt werden.

Schutzmaßnahmen bei der Entsorgung von Laborwerkbänken notwendig
Um beim Filterwechsel oder -ausbau im Zuge der Entsorgung eine Kontamination der involvierten Personen und der Umgebung auszuschließen, sind umfassende Sicherheitsvorkehrungen notwendig. Unsere Mitarbeiter sind speziell dafür ausgebildet und zertifiziert. Mit folgenden Schutzmaßnahmen garantieren wir das kontaminationsfreie Zerlegen und Entsorgen Ihrer Zytostatika-Werkbänke:

  • Errichten einer Sicherheitszone bzw. luftdichte Umhüllung der Laborbank durch ein Sicherheitszelt
  • Nutzung eines Sicherheitssaugers (Staubklasse H)
  • Persönliche Schutzausrüstung für alle involvierten Mitarbeiter (zwei Schutzanzüge)
  • Verwendung UN-Codierter Gefahrgutbehälter für ausgebaute Luftfilter und anfallende gefährliche Abfälle
  • Dekontamination der Werkbank

Diese Maßnahmen sind ebenfalls vor dem Hintergrund notwendig, als dass sich Zytostatika-Reste auch an Wänden und Arbeitsflächen der Werkbank absetzen können.

Sichere Entsorgung aller Bestandteile der Zytostatika-Sicherheitswerkbank
Bei der Zerlegung und Entsorgung von Zytostatika-Werkbänken fallen unterschiedliche Abfallarten an. Wir sammeln diese in den dafür vorgeschriebenen Behältern und übernehmen die Entsorgung mit allen Nachweisen.
Luftfilter von Sicherheitswerkbänken beseitigen wir nach AS 180108* (gefährlicher Abfall). Den entsprechenden Behälter bieten wir mit an. Die dekontaminierte Werkbank wird von uns als Metallschrott entsorgt.

Entsorgung Ihrer Laborwerkbank: Lassen Sie sich beraten! 
Sie möchten Ihre Laborwerkbank entsorgen? Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir alle Schritte und stimmen unser Angebot auf Ihre Räumlichkeiten und Gegebenheiten vor Ort ab.

Ansprechpartner: Henry Hegenberg
T +49 2306 106 8606
F +49 2306 106 365
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