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REMONDIS Medison
  • Hochinfektiöse Krankenhausabfälle desinfizieren. Und somit verwertbar machen

    • Am Standort Lünen hat die REMONDIS Medison GmbH unter dem Namen REKOMED ein innovatives Verfahren zum Umgang mit Krankenhausabfällen installiert. Kontaminierte Reststoffe, die bis dato zwingend in die Sonderabfallverbrennung gehörten, avancieren so zum klimaschonenden Energielieferanten. Hierfür wird das infektiöse/ hochinfektiöse Material zunächst durch ein vom Robert-Koch-Institut anerkanntes, selbst gegen Ebola-, Corona- und HI-Viren wirksames Vakuum-Dampf-Vakuum-Verfahren so desinfiziert, dass es nicht mehr in die Rubrik „Gefährliche Abfälle“ fällt. Anschließend wird das nunmehr unschädliche Material direkt vor Ort in der Verwertungsanlage des Lippewerks zur Strom- und Dampferzeugung eingesetzt. Das ist nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Perfektion.


    Aus infektiösen Abfällen wird klimaschonend erzeugte Energie

    • Das REKOMED-Verfahren ist die perfekte Lösung für Krankenhäuser, die bei der Entsorgung Wert auf Nachhaltigkeit legen

Anlagenimpressionen – Erklärung inklusive

Vom infektiösen Material zum Ersatzbrennstoff. Mittels Vakuum-Dampfdesinfektion

  • Die Desinfektion erfolgt vollautomatisch in einem geschlossenen System. Personal kommt zu keiner Zeit in Kontakt mit dem Material

Energieeffizienz, die sich sehen lassen kann

  • Wie sinnvoll und zielführend nachhaltig die Desinfektion von Krankenhausabfällen ist, zeigt sich, wenn man konkret das Thema Energiegewinnung in den Blick nimmt. Denn das im Zuge des REKOMED-Verfahrens durch die Desinfektion zum Ersatzbrennstoff aufgewertete Material weist einen beachtlichen Brennwert auf. Zum Entsorgen definitiv zu schade. Vor allem, wenn man wie wir seiner Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit nachkommen will.

Sicherheitsplus in Wirkung und Anwendung

  • Die Desinfektionsanlage tötet sämtliche Keime, Sporen, Viren und Bakterien zuverlässig ab. Sie dient damit nicht nur der klassischen Krankenhausentsorgung, sondern auch dem Erhalt eines funktionierenden Gesundheitssystems. Wie wichtig das ist, hat das Pandemiejahr 2020 mit der Bedrohung durch das Coronavirus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber nicht nur bei der Wirkung, sondern auch bei der Anwendung kann die Anlage in puncto Sicherheit überzeugen. Von der Zuführung des Materials in geschlossenen Behältern bis zur finalen Materialausgabe funktioniert der Desinfektionsprozess vollautomatisch. Ein Kontakt von Mensch und Material ist durchgängig ausgeschlossen. Sämtliche Komponenten der Anlage können im Bedarfsfall (Reparatur, Wartung) einer vollautomatisierten Eigendesinfektion unterzogen werden. Die Funktionsfähigkeit der Anlage und die Wirksamkeit des Desinfektionsprozesses werden regelmäßig mittels mikrobiologischer und physikalischer Methoden durch einen Sachverständigen überprüft.

    Das Material wird sicher verschlossen samt Behältern in die Anlage gegeben und dort zusammen mit den Behältern geschreddert

  • Die in der Anlage praktizierte Vakuum-Dampfdesinfektion ist zu 100 Prozent wirksam gegen das Coronavirus.

Detailinformationen zur Anlage – in Wort und Bild

  • 1. Hub-Kippstation
    Hier werden die in hermetisch dichten Sicherheitsbehältern befindlichen Abfälle mittels Hubwerk in die Anlage befördert.

    2. Shredder
    Die Behälter samt Abfall werden im geschlossenen System zerkleinert.

    3. Verteilschnecke
    Die Verteilschnecke leitet das zerkleinerte Material weiter in die beiden Prozessrohre.

    4. Prozessrohre
    Zunächst wird die im Rohr befindliche Luft vollständig entfernt. Dann beginnt die eigentliche Desinfektion. Dabei wird das mit Material bestückte Prozessrohr mittels Direktdampf erhitzt. Die Desinfektionsbedingungen entsprechen dabei den Vorgaben des Robert-Koch- Instituts. Anschließend wird das Material im Vakuum getrocknet und dabei auf 50° Celsius heruntergekühlt. Weiter siehe 9.

    5. Autoklavendeckel
    Der Deckel öffnet sich nach Abschluss des Desinfektions- und Trocknungsprozesses. Das abgekühlte Sterilgut wird mittels einer Förderschnecke aus dem Rohr ausgetragen.

    6. Austragungsförderband
    Der desinfizierte, getrocknete und abgekühlte Abfall wird weitertransportiert zur Nachzerkleinerung.

    7. Nachzerkleinerer
    Das teilweise zusammengeballte Material wird wieder so weit aufgelockert, dass es problemlos in der Wirbelschichtfeuerung eingesetzt werden kann.

    8. Abluftreinigungsstation
    Hier wird die aus dem Shredder abgesaugte Luft über Sterilfilter vollständig keimfrei gemacht.

    9. Vakuum- und Kondensationsstation
    Parallel zum Hauptprozess wird hier der potenziell nicht sterile Abdampf kondensiert, in einem speziellen Behälter gesammelt und separat ebenfalls mit Dampf desinfiziert. Auch der sterile Abdampf wird hier kondensiert und zur Einleitung ins Abwassernetz vorbereitet. Zudem wird an dieser Station das für den Prozess notwendige Vakuum erzeugt. Jedes Prozessrohr verfügt über eine eigene Station.

    10. Kühlsystem
    Das Kühlsystem dient zur Rückkühlung des im Prozess benötigten und dort aufgeheizten Kühlwassers. Hier ist die meiste Zeit des Jahres ein Luftkühler mit Befeuchtungsfunktion im Einsatz. Dieser umweltfreundliche Hybridkühler wird bei hohen Außentemperaturen durch eine Kältemaschine unterstützt.

Sie haben Fragen zur Desinfektionsanlage oder zum REKOMED-Verfahren? Sprechen Sie uns an

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